Kombizange

JanRandolph
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Beitrag von JanRandolph » Fr 5. Okt 2007, 12:59

Hallo Zusammen,

habe mir eine Kombizange von K....x gekauft, leider taugt das Ding nicht besonders viel weil das Maul vorne gar nicht richtig schließt, da bleibt immer ein Spalt dazwischen, hat jemand schon mal ein ähnliches Problem mit einer Kombizange gehabt oder ist das nur bei K....x Zangen so?

Stulle
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Beitrag von Stulle » Fr 5. Okt 2007, 14:23

"oder ist das nur bei K....x Zangen so?"

Nö, das gibts auch bei den guten Zangen von Wiha.

JanRandolph
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Beitrag von JanRandolph » Fr 5. Okt 2007, 15:48

Hallo Stulle,

vielen Dank, leider kann ich mit der Kombizange dünne Teile und feine Drähte gar nicht ziehen, weißt Du vielleicht auch warum die alle einen Schlitz vorne haben?
Das wäre doch ohne Schlitz besser? Eine Pinzette oder Beiszange hat ja auch keinen Schlitz.
Oder verstehe ich das nicht richtig?
Vielleicht weis ja auch der Solinger eine Antwort, der ist ja sonst auch nie um eine Antwort verlegen?

matthias.h
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Beitrag von matthias.h » Fr 5. Okt 2007, 18:56

Hallo zusammen,

so wie ich das sehe, scheint dies ein grundsätzliches Problem bei Kombizangen zu sein. Habe dasselbe schon bei Kombizangen von NWS/Lux, Würth, Gedore, VBW, Facom, Wiha etc. beobachtet.

Fertigungstechnisch betrachtet könnte man bei Kombizangen wohl von einer Doppelpassung sprechen, da hier sowohl eine Schneide als auch das zitierte Maul vorhanden ist. Entweder ist die Schneide geschlossen, dann bleibt im Maul ein Spalt, oder das Maul ist geschlossen und es bleibt ein Spalt zwischen den Schneiden. Dies wird seine Ursache wohl in den Fertigungstoleranzen beim Fräsen haben.

Bei Pinzetten oder auch Beißzangen hingegen gibt es ja nur das eine, entweder Greifbacken ODER eine Schneide.

Hoffe Dir damit geholfen zu haben.

Viele Grüße

Matthias

Solinger
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Beitrag von Solinger » Sa 6. Okt 2007, 05:04

@3

Hallo,

nicht übel Matthias Deine Ausführungen.
Jan Rudolph, geh mal in ein Werkzeuggeschäft;-)
Es gint noch mehr als Kombizangen.


Gruß

Der Solinger

melis
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Beitrag von melis » Sa 6. Okt 2007, 15:53

Hallo,

eine gute Kombizange hat perfekt zusammen passende Schneiden und einen minimalen Spalt im Maul. Wenn man genau hinsieht, dann passen sogar im maul ein oder zwei Zähne perfekt aufeinander. Das ist beabsichtigt. Wenn es um minimalste Stärken geht, ist eine Kombizange das falsche Werkzeug.

Gruß
melis

JanRandolph
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Beitrag von JanRandolph » Mo 8. Okt 2007, 12:30

Hallo
die Erklärung erscheint mir auch plausibel, ich war auch in einem Werkzeuggeschäft und nicht nur in einem, aber das konnte mir bislang niemand erklären.
Eine richtig gute Kombizange ist dann eine die vorne und bei den Schneiden richtig "passt"
Mich hats nur gewundert das hochwertige Kombizangen vorne immer den Spalt haben.

tompeters
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Beitrag von tompeters » Di 22. Mär 2016, 13:40

Hallo,
leider kann ich dieses Problem nicht auf eine einzige Marke beschränken. Das scheint ein Produktionsfehler zu sein. Ich hatte solche Probleme auch schon bei anderen Herstellern.
LG :)

Werkelhansi
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Beitrag von Werkelhansi » Mo 15. Mai 2017, 14:31

ah gut zu wissen :)

Jarcreser
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Beitrag von Jarcreser » Di 16. Mai 2017, 12:34

Ich würde einfach mal den Hammer auspacken und die Zange ausbessern :) Reparieren statt ersetzten - Motto des Jahres 2017 :D

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